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Wir unterstützen die Bruderhahn-Initiative Deutschland (BID), da wir es für sehr sinnvoll halten, auch dem Hahn, der ansonsten sofort nach dem Schlüpfen getötet werden würde, ein sinnvolleres Tierleben zu ermöglichen. Darüber hinaus unterstützen wir ebenfalls die Ökologische Tierzucht Deutschland (ÖTZ) mit einem Cent je verkauftem Ei, siehe hierzu den Beitrag vom 07.12.2016. Wir halten es ebenfalls für sinnvoll, das Bewusstsein für diese Problematiken zu schärfen.

Hier ein Auszug aus der homepage www.bruderhahn.de:

„Die bisherige Praxis der Eierproduktion stellt uns alle vor ein ethisches Problem: Millionen Hähne werden nutzlos getötet. Das müssen wir ändern! Die Fakten: 11 Milliarden Eier landen jährlich in den Einkaufskörben der deutschen Verbraucher. Gelegt werden diese von knapp 40 Millionen Legehennen, davon 3,7 Millionen ökologisch, das entspricht gut 8%*.Doch die Legehennenhaltung birgt ungelöste Probleme: In der heutigen Legehennenhaltung werden Hochleistungshennen verwendet, die auf eine extrem hohe Legeleistung gezüchtet sind. Die Brudertiere dieser Züchtungen finden dabei keine Verwendung, da sie als Masttiere den heutigen Masthähnchen unterlegen sind. Sie werden deshalb kurz nach dem Schlüpfen aussortiert und getötet. Die Zahl der jährlich getöteten Eintagsküken entspricht in etwa der Anzahl an Legehennen: 36 Millionen Legehennen-Brüder. Für die Bio-Branche ist dieses Thema wichtig und ethisch vertretbare Lösungen sind ein zentrales Anliegen. Diese unethische Praxis muss beendet werden! (* Quelle: Statistisches Bundesamt, Erhebung vom 01.12.12)

Die einseitige Zucht in der intensiven konventionellen Geflügelwirtschaft stellt die wachsende Bio-Branche vor die Aufgabe, Alternativen und ethisch vertretbare Lösungen zu entwickeln. Daran wird im ökologischen Landbau von engagierten Betrieben, Vermarktern und Verbänden auf verschiedenen Ebenen gearbeitet. Zum Beispiel an der Zucht von Zweinutzungsrassen, der Verlängerung der Nutzungsdauer oder der Mast von männlichen Küken. Die Bruderhahn Initiative Deutschland greift dieses drängende Thema der Brudertiere auf und hat eine Alternative im Umgang mit den Brudertieren entwickelt.“